Seminare/Vorträge

Zwischen Aufbruch und Verzicht -  Weibliche Sexualität in und nach den Wechseljahren

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartnerin: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Die sexuelle Erlebnisfähigkeit der Frau kann weit über die Lebensmitte hinaus erhalten bleiben und sogar zunehmen. Doch demgegenüber stehen eine gesellschaftliche Abwertung des alternden weiblichen Körpers und soziale Barrieren. Sie bedeuten oft Kränkung und Verlust, ermöglichen aber auch Wandel, Wachstum und neue Freiheiten. Welche Wünsche und welche Möglichkeiten haben Frauen in dieser Lebensphase? Wie wichtig bleibt Sexualität für die weibliche Identität? Welche Fragen der persönlichen und der sexuellen Lebensgeschichte stellen sich vielleicht neu?

Sexualität und Alter 

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartnerin: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Die Sexualität älterer Menschen war bis vor wenigen Jahren ein verschwiegenes Thema. Mit ständig steigender Lebenserwartung, nicht zuletzt der Generation, die nach der „sexuellen Revolution„ älter wird, ist das wissenschaftliche und private Interesse an diesem Thema gestiegen.

Welche Faktoren beeinflussen, fördern oder behindern die Sexualität im Alter? Welche Fragen stellen sich im Pflege- oder Altersheim, in langjährigen (Ehe-)Beziehungen oder für Alleinstehende? Wie unterschiedlich erleben Frauen und Männer ihre Wünsche und Möglichkeiten?

Relevante Forschungsergebnisse dazu werden vorgestellt und diskutiert.

Sexuelle Störungen und ihre Behandlung

Angebot: Seminar

Ansprechpartnerin: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Ziel der psychoanalytisch orientierten Fortbildung ist es, PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen und PsychologInnen die theoretischen und klinischen Aspekte von sexuellen Störungen und Problemen zu vermitteln. Die daraus resultierenden Besonderheiten für die Behandlung werden reflektiert. Es soll in dieser Fortbildung also keine Sexualtherapie im engeren Sinne erlernt werden. Vielmehr wird die vorhandene Kompetenz der TeilnehmerInnen in einer Weise erweitert, dass die Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen, sexuellen (Paar) Problemen, abweichendem Sexualverhalten, Geschlechtsidentitätsstörungen, sexueller Traumatisierung oder sexuellen Störungen bei körperlichen Erkrankungen, nach Operationen oder im Alter zu einem integralen Bestandteil ihrer psychotherapeutischen Arbeit werden kann.

Was ist an der Sexualität politisch?

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartnerin: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Die Art und Weise, wie Menschen Sexualität leben, ist stark von politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt. Die herrschende Politik versuchte zu allen Zeiten das Sexualleben zu formen und zu kontrollieren. Warum eigentlich? Was ist so bedrohlich an befreiteren Sexual- und Geschlechterverhältnissen?              

Ist die heutige Gesellschaft freier? Immerhin hatten wir eine "sexuelle Revolution". Vor 60 Jahren noch sollten die Ergebnisse des Kinsey-Reports bei uns geheim gehalten werden, um die Menschen nicht zu ungezügelter Sexualität zu verführen. Heute ist fast alle erlaubt und wird auch öffentlich praktiziert. Heißt das, es gibt keine sexuellen Normen mehr, oder haben sich alte Normen nur verändert und sich zu neuen Normen gesellt?

Alter, Sexualität und Pflege

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartnerin: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Sexualität wird in unserer Gesellschaft fast ausschließlich mit Jugend und Gesundheit assoziiert. Aber was ist im Alter, bei Krankheit oder Hilfsbedürftigkeit?

Für Pflegende gehört der Umgang mit Intimität und Nähe zum beruflichen Alltag. Die Sexualität der zu betreuenden Menschen ereignet sich oft vor den Augen und Ohren der Pflegenden. Ihre sexuellen Wünsche werden manchmal auch übergriffig ausgedrückt. Unsicherheit, Scham, Angst oder Hilflosigkeit können dann die pflegerische Arbeit beeinträchtigen.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit berufsbezogenen Problemfeldern aus der Praxis auseinander zu setzen, eigene Erfahrungen und Grenzen zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Seminarinhalte:

  • Über Sexualität sprechen
  • Auseinadersetzung mit den unterschiedlichen Ausdrucksformen von Sexualität
  • Sexualität als elementare Lebensäußerung
  • Auswirkungen von Alter, Krankheiten, Operationen oder Medikamenten auf die Sexualität
  • Gratwanderungen zwischen Distanz und Nähe
  • Alt, inkontinent und sexuell aktiv?
  • Problemsituationen pflegerischen Handelns

Zur Psychoanalyse der weiblichen Sexualität und ihrer Probleme und Störungen

Angebot: Seminar

Ansprechpartner: Mag. Eva Breidenbach-Fronius

Zielgruppe: PsychotherapeutInnen

Wenn Frauen ihre Sexualität leben, welchen Problemen begegnen sie? Wann sprechen wir von einer Störung? Wie können wir diese Probleme und Störungen heute angemessen, also lebensgeschichtlich und kulturell bedingt, verstehen? Wie können wir sie behandeln

In diesem Seminar geht es neben theoretischen Reflexionen besonders um die psychoanalytisch orientierte Behandlungspraxis.

Heißes Eisen Sexualität - Sexualität im Kindergartenalter

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartner: Mag. Michael Schreckeis

Sexualität beschäftigt uns Menschen in jedem Lebensalter – wenn auch in unterschiedlicher Intensität und enthalten in verschiedenen Themen.

Auch in Kindergärten, alterserweiterten Gruppen und Hortgruppen sind BetreuerInnen damit konfrontiert. Kleine Kinder bringen das Thema Sexualität in Fragen über Ihre Herkunft, über die Geburt von Geschwistern usw. zur Sprache. Sie verwenden aber auch Ausdrücke aus dem Sexual- oder Fäkalbereich und benützen homophobe Äußerungen als Schimpfwörter. Manchmal belasten sexualisiertes Verhalten oder Konflikte zwischen den Geschlechtern die Gruppe.

Von älteren Kindern wird das Thema schon direkter angesprochen, etwa durch die Mitnahme von einschlägigen Comics oder Pornos. In manchen Fällen werden sexuelle Verhaltensauffälligkeiten sichtbar.

BetreuerInnen sind mit der Frage konfrontiert, wie sie angemessen reagieren können. Wegschauen oder eingreifen. Wann ist der richtige Zeitpunkt, Maßnahmen zu setzen? In welcher Weise sollen sie das tun? Was ist entwicklungsbedingt und wann überschreiten verbale Äußerungen oder Verhalten die Grenze des Auffälligen

Die Fortbildung an zwei Vormittagen soll zu einem besseren bzw. sicheren Umgang mit sexualpädagogischen Fragestellungen verhelfen. Nach einer Einführung in die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Kindheit und des Jugendalters werden allgemeine Grundsätze und Ziele von Sexualpädagogik formuliert. Anhand konkreter Beispiele von TeilnehmerInnen können Methoden und Möglichkeiten pädagogischer Interventionen vorgestellt und diskutiert werden.

Zielgruppe:

PädagogInnen in Horten und Schulkindergruppen

SEXUALITÄT in der BERATUNGSPRAXIS

Angebot: Vortrag oder Seminar

Ansprechpartner: Mag. Michael Schreckeis

Sexualität ist eine körperlich, seelisch und soziokulturell bestimmte Erlebnisdimension des Menschen. Die Geschichte des Körpers ist für ihre Ausgestaltung ebenso von Bedeutung wie die Geschichte individueller Beziehungsformen im Rahmen herrschender Kultur. Auch wenn sexuell determinierte Probleme und Konflikte häufig nicht unmittelbaren Anlass für den Besuch von Beratungsstellen bilden, spielen sie hierbei doch regelmäßig eine nicht zu unterschätzende Rolle (beispielsweise im Zusammenhang mit Beziehungsschwierigkeiten, psychosomatischen Erkrankungen, Anwendung von Verhütungsmitteln, Schwangerschaftsabbrüchen usw.)

Um sich in der Gesprächssituation mit Einzelpersonen bzw. Paaren als BeraterIn sicher und unbefangen zu fühlen, was die Thematisierung von Sexualität und Partnerschaft betrifft, bedarf es neben theoretischer Kenntnisse bestimmter Fähigkeiten.

Themenkreise:

  • Psychosexuelle Entwicklung: kindliche Vorstellungen über die Sexualität der Erwachsenen; Entwicklung von Geschlechtidentität und sexueller Orientierung; Körperlich-seelische Vorgänge bei beiden Geschlechtern während der verschiedenen Lebensphasen.
  • Grundhaltungen in der Gesprächsführung/Anamnese: In der Beratungssituation geht es vor allem darum, die beziehungsorientierte Seite der Sexualität einsichtig und verfügbar zu machen. Genitale Sexualität ist nur einen von vielen Möglichkeiten, Wünsche nach Anerkennung, Nähe, Geborgenheit etc. zu verwirklichen. Ausgehend vom Moment der "Ersten Begegnung" werden die Technik der (Sexual-) Anamnese im Einzel- und Paargespräch sowie Anhaltspunkte für die Reflexion durch den/die BeraterIn erläutert.
  • Behandlung von sexuell determinierten Beziehungskonflikten: Anhand der 'klassischen' Sexualprobleme (Lustlosigkeit, Orgasmus- und Potenzstörungen) werden deren tieferliegende Ursachen aus psychoanalytischer Sicht erläutert. Am Beispiel dialektischer Fallgeschichten werden Grundlagen für kurz- und längerfristige Behandlungsmöglichkeiten dargestellt.
  • Verhütung und Sexualität: Alle Verhütungsmethoden haben spezifische Auswirkungen auf Beziehung und sexuelles Zusammenspiel der Geschlechter. Adäquate Verhütungsberatung informiert nicht über die einzelnen Methoden, sondern ermöglicht das Gespräch über sexuelle Gewohnheiten, Wünsche, Ängste (dasselbe gilt für Sterilisation, Abtreibung usw.).

Methodisches Vorgehen: Kurz-Vorträge der Referentin; Arbeit in Groß- und Kleingruppe(n), teilweise im Rollenspiel. Auf spezielle Wünsche der TeilnehmerInnen wird eingegangen. Literaturlisten werden auf Wunsch zugesandt.

Berufsbegleitende Fortbildung    "Sexualpädagogik"

Ansprechpartner: Mag. Michael Schreckeis                                                                      

Sexualität ist keine Angelegenheit korrekter Verhaltensweisen oder Techniken. Sie lässt sich auch nicht auf die Geschlechtsorgane beschränken, sondern ist eine psychische, körperliche und soziokulturelle Erlebnisdimension von Menschen. Demnach ist Sexualität in allen Sozialen Handlungsfeldern aber besonders in der Arbeit mit Mädchen und Burschen ein Thema.

Die Ziele der Fortbildung:    

  • Aktualisierung und Vertiefung des Wissens über Entwicklung und Ausformungen von Sexualitäten                                                        
  • Verstärkung der Reflexionsfähigkeit in bezug auf eigenen Erfahrungen, Orientierungen und Reaktionsmuster im beruflichen sowie persönlichen Kontext
  • Erweiterung der Handlungskompetenz im beruflichen Alltag

Zielgruppe:

Fachkräfte, die in der Beratung und Betreuung von Jugendlichen tätig sind (Jugendzentren, Heime, Wohngemeinschaften, Jugendberatungsstellen, Jugendgruppen)

Die Fortbildung ist mit 4 Seminarblöcken so konzipiert, dass sie an verschiedenen Abenden, Tagen oder auch an ein bis zwei Wochenenden durchgeführt werden kann.

Zugänge und Arbeitsfelder:

  • Sexualität in der Institution : Reflexion der eigenen Praxis / Werte und Orientierungen           
  • Theorie der Sexualpädagogik im gesellschaftlichen Kontext

Die sexuelle Entwicklung der Geschlechter

  • Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung von Frau und Mann    
  • Sexuelle Entwicklung im Rahmen der eigenen Biographie

Geschlechts- und altersspezifische Sexualaufklärung

  • Die Sprache und das Sprechen
  • Der Körper und die Sinne   
  • Sexuelle Neugier und die Aneignung  von Wissen
  • eigene Erinnerungen, Ansätze und Möglichkeiten

Praxisbezogene Reflexion und Einübung

  • Professionelle Haltung im Beratungsgespräch und pädagogischen
  • Handlungsfeldern
  • Didaktische Anregungen

Paartherapie bei Sexualstörungen

Ansprechpartner: Mag. Michael Schreckeis

8 Einheiten zu je 45 Min.

Zielgruppe: PsychotherapeutInnen

Inhalt: Sexualstörungen sind Beziehungsstörungen in unterschiedlichen Beziehungskonstellationen:

Zwischen (Sexual-) Partnern, zwischen Mutter und Kind, zwischen Vater und Kind etc.

Die therapeutische Konstellation KlientInnenpaar-TherapeutInnenpaar ermöglicht die Inszenierung bestimmter Beziehungsdynamiken aus >Vergangenheit und Gegenwart. Diese sollen in unserer therapeutischen Arbeit mit Sexualstörungen verstehbar, deutbar und – wenn notwendig – veränderbar werden.

TeilnehmerInnenzahl:  max. 25 Personen

Paartherapie bei SexualstörungenAnsprechpartner: Mag. Michael Schreckeis8 Einheiten zu je 45 Min.

Zielgruppe: PsychotherapeutInnen

Inhalt: Sexualstörungen sind Beziehungsstörungen in unterschiedlichen Beziehungskonstellationen:

Zwischen (Sexual-) Partnern, zwischen Mutter und Kind, zwischen Vater und Kind etc.

Die therapeutische Konstellation KlientInnenpaar-TherapeutInnenpaar ermöglicht die Inszenierung bestimmter Beziehungsdynamiken aus >Vergangenheit und Gegenwart. Diese sollen in unserer therapeutischen Arbeit mit Sexualstörungen verstehbar, deutbar und – wenn notwendig – veränderbar werden.

TeilnehmerInnenzahl:  max. 25 Personen